12 Stunden Flug vorrüber... war weniger anstrengend als erwartet... beim portioniertem Essen im Flugzeug musste ich unweigerlich an Fight Club denken... alles gut gelaufen... nur ein wenig nervös in Rio bei der Gepäckausgabe, ob die in Lissabon mein Gepäck ins richtige Flugzeug umgefrachtet hatten... Ich sehe meinen Rucksack... Erleichterung ! Es geht los.
Hatte es natürlich nicht geschafft mir zu Hause die Karte auszudrucken, wo die Jugendherberge liegt. Naja typisch habe mit den letzten Vorbereitungen bis auf den letzten Abreisetag gewartet. Daraus folgte der Entschluss die Karte noch in Frankfurt / Main auf dem Flughafen auszudrucken. Fehlanzeige ! Man hätte doch erwarten können, dass es auf Deutschlands größtem Flughafen ein Internetcaffee gibt. Wohl eine lokale Marktlücke die noch gefüllt werden muss. Erhalte eine Karte an der Flughafeninformation in Rio und netterweise kennzeichnet der Mann am Infostand die Strasse die mein erstes Ziel der Reise sein sollte.
So nun noch Geld wechseln. Wechselstelle am Flughafen nicht besetzt. Warum auch... Scheine der einzige zu sein der überhaupt Geld wechseln will. In Deutschland würde Sie wohl den ganzen Tag besetzt sein, selbst wenn kein wechselfreudiger Tourist vorbeikommt. Man bedeutet mir eine halbe Stunde zu warten, was ich auch tue. Es lohnt sich. Aus 150 Euro werden 405 Reals. Jetzt nur noch den richtigen Bus finden der mich zum Hostel bringt.
Fahre in einem klimatisiertem Bus in Richtung Hostel, welches im Stadtteil namens Cobacabana liegt, glaube ich , nahe dem Botafago Beach. Rio De Janeiro scheint sich vor allem in die Länge, entlang des großen Teiches, zu ziehen. Im Bus schaue ich mir, nichts denkend, die Geschäftigkeit der Stadt an. 30-40 Minuten später, nach mehrmaligem Nachfragen, (nachfragen ist gut: Ich habe dem Busfaher den Punkt auf meiner Karte gezeigt, der mein Ziel war.) steige ich aus.
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