Habe ihn am dritten tag in Rio kennengelernt, ihn ausgefragt über orte die es sich lohnt in Argentinen anzuschauen... empfahl mir neben Buenos Airos, soll eine sehr europäische stadt sein mit kebendiger Subkultur, den Nordwesten Argentiniens der kulturell mit dem Süden Boliviens vergleichbar ist, arm, sehr schön, sehr freundlich und sicher... Dort soll es eine Vielzahl von Kommunen geben, wo die Zeit stehen geblieben ist. In einigen weis man nicht mal wer an der Regierung ist. Hört sich symphatisch an. Auch der Südwesten Brasiliens soll angenehm sein. Seine Großeltern kommen uas Japan und sind nach Argentinien eingewandert. Er hat Touristik studiert und arbeitet nun als Tourgide, demnächst im Norden von Argentinien. Wenn er den Job noch ein paar Jahre macht, so Gabriel, kann er als Psychologe arbeiten, glaube ich ihm. Er macht en Eindruck das er die Menschen kennt, muss er auch, hat ja in seinem Job mit den untershiedlichsten Typen zu tun. Mit 90% der zu betreuenden Touris kommt er auch gut klar. Kifft gern, trinkt so gut wie nie. Hatte eigentlich jeden Tag, bis ich Rio verlassen hatte, mit ihm zu tun, wie gesagt Frauen, Gott und die Welt.... Vermisst hier sehr den typischen Mate-tee aus Argentinien und Chile den er normalerweise jeden Tag drinkt. Hat mir ein Buch von Galeano empfohlen: "Las venas abiertas de America Latina" (Die offenen Wunden Latainamerikas). Ein Buch über die Geschichte dieses ausgebeuteten Kontinents aus der Sicht der latainamerikaner und vor allem auch der Ureinwohner. Wer dieses Buch vor 20 Jahren bessesen hat, wurde mit einem Kopfschuss belohnt. Tja alles Ergebnis unserer ach so tollen zivilisierten Demokratien in
Nordamerika und Europa... Nun ist das Buch ein Bestseller... und in jedem Buchladen legal zu erwerben.
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