Montag, 20. April 2009

Fazit Rio

Auch wenn ich mir nach 11 Tagen Rio kaum erlauben kann ueber eine Stadt zu urteilen, werde ich dennoch nen kurzes Fazit wagen:
Rio in Sichpunkten:
schoener Strand, ruecksichtslose verrueckte rasende autofahrer, viel Musik, hartes Arbeiten, nebenbei eingellult in Party und Alkohol... wenig politisches Bewusstsein, teilweise sehr naiv, nebenbei aber auch durchaus liebenswerte und interessante menschen wie ein berunkender journalist im pub naehe des hostels der seiner fussballmannschaft zujubelt, Favelas werden aus dem kollektiven Gedaechnis verdraengt, obwohl dort ca. 1/3 (2.1 Mio) der Einwohner Rios wohnen...viel Korruption....einsame Gassen sollte man meiden... perverse Verwestlichung...Brainwashing TV rules Rio...also nicht anders als bei uns....viel Rassismuss der gewachsen ist, implementiert in den Kopefen ohne dass sie es wissen...Je dunkler die Hautfarbe desto niedriger das Lohniveau...ueberall Widersprueche, abgesicherte Villen neben den Armenvierteln...teilweise sind ganze Stadtteile nur betretbar bzw. befahrbar wenn man eine Einladung hat oder mit irgendjeamdnen in jenem abgesicherten District verandt ist.... In dieses teilweise durch 4, 5 Wachenstationen "gesicherten" Stadtteilen, befinden sich Schulen, Einkaufszentren, Kirchen alles was man braucht um ja nicht in die Verlegenheit zu gelangen die vielen haesslichen Teile Rios zu sehen... So wachsen sie auf die Kinderschen der Reichen, in einer schoenen heilen Welt, bis sie eines Tages wie ihre Eltern schreien "Baut die Mauern hoeher !"
Rio eine Stadt wo viel funktioniert wird, auf die eine oder andere Art und Weise aber nicht viel gelebt wird.... (aber ist es in Europa anders ?)

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